Diagnose: Reizdarm

Das Reizdarmsyndrom zeigt sich meist in einer Kombination verschiedenster Symptome:

    • diffuse oder krampfartige Bauchschmerzen
    • generelle wiederkehrende Beschwerden im Magen-Darmbereich
    • vermehrte Blähungen, aufgeblähter Bauch
    • Durchfall oder Verstopfung, auch abwechselnd
    • gesteigerter Stuhldrang
    • mühsame Stuhlentleerung
    • Besserung aller Symptome nach dem Stuhlgang

Diese können die Lebensqualität sehr einschränken.

Es handelt sich beim Reizdarm um eine rein funktionelle Störung. Dieses bedeutet, dass die Beschwerden nicht auf einer organischen Darmerkrankung beruhen. Beim Reizdarmpatienten ist der Darm in ständiger  Alarmbereitschaft. Das passiert durch den Botenstoff  Serotonin,  der zum großen Teil im Darm gebildet wird und für die wesentlichen Steuerungen der Darmaktivität verantwortlich ist. Dadurch wird dann auch die Peristaltik, also die Darmbewegung, verändert.

Die genauen Ursachen des Reizdarms sind jedoch nicht bekannt. Man kann aber sagen, dass die Patienten mit diesen Symptomen eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit des Darms, bzw. der Darmschleimhaut haben. Diese kann zusätzlich durch Stress, Ängste oder vermehrte seelische Belastungen negativ beeinflußt werden. Genetische Faktoren oder auch die Ernährung können auch eine Rolle spielen.

Allerdings gibt es keine allgemeingültige Diät zur Behandlung des Reizdarmes. Vielmehr ist jeder Betroffene selbst gefordert herauszufinden, was für ihn verträglich, bzw. unverträglich ist.

Bevor die Diagnose Reizdarm gestellt wird, müssen in jedem Fall organische Erkrankungen durch schulmedizinische Untersuchungen ausgeschlossen werden.

Die Behandlung:

Aus homöopathischer Sicht ist der Patient in seiner Gesamtheit zu verstehen. Dazu ist eine ausführliche Anamnese erforderlich, die die Erhebung der Krankengeschichte des Patienten umfasst.

Ich behandle mit hochwirksamen homöopathischen Heilmitteln, um das Übel bei der Wurzel zu packen und die Selbstheilungskräfte zu stärken. Begleitend dazu ist es mir wichtig, durch probiotische Keime, also eine mikrobiologische Therapie, die Darmschleimhaut zu behandeln.