Kopfschmerz und Migräne — Homöopathische Behandlung

Ungefähr 10% der Bevölkerung leiden an immer wiederkehrenden Kopfschmerzen oder Migräne. Frauen sind häufiger betroffen, als Männer.

Kopfschmerz- und Migränepatienten suchen in der Homöopathischen Praxis häufig nach der Hilfe.

Die große Mehrzahl der Patienten reagiert auf eine homöopathische Konstitutionsbehandlung sehr positiv.

Man kennt ca. 160 verschiedene Kopfschmerzarten, so dass es den Rahmen sprengen würde, hier im Einzelnen darauf einzugehen.

Die Migräne ist ein besonders schmerzvoller und deswegen auch gefürchteter Kopfschmerz.

Es handelt sich hier um ein anfallsartiges Auftreten der Schmerzen. Die Häufigkeit und Intensität der Schmerzen ist individuell sehr verschieden. Zu 70% tritt er einseitig auf. Auch die Dauer dieser Schmerzanfälle und die Begleitsymptome sind von Patient zu Patient und Mal zu Mal unterschiedlich.

Meist besteht eine genetische Disposition, aber so ganz sicher sind sich die Forscher noch nicht über die Ursache.

Fest steht, dass die Kopfschmerzpatienten gegenüber äußeren Einflüssen sehr empfindlich reagieren. Zu den Auslösern können Wetterwechsel, Stress, körperliche Belastung, seelische Belastung,verschiedene Nahrungsmittel, hormonelle Schwankungen, zu hoher oder zu niedrige Blutdruck, kranke Zähne u.v.m., gehören.

Gerade die homöopathische Behandlung ist geeignet, Kopfschmerzpatienten zu helfen, da hier die ganzheitliche Betrachtungsweise im Vordergrund steht.

Bei der Erstanamnese, die ca. 1,5 Std. dauert, werden die individuellen Symptome des Patienten aufgenommen. Anschließend erhält der Patient ein “Konstitutionsmittel”, entsprechend seiner Symptome, seiner Charaktereigenschaften und seiner Lebensweise.

Die Verlaufskontrollen durch den Homöopathen finden i.d.R. alle 4-6 Wochen statt.

In vielen Fällen gelingt es durch die Gabe des richtigen homöopathischen Mittels , den Kopfschmerz ganz zu beseitigen, mindestens aber deutlich zu lindern und die Häufigkeit des Auftretens wesentlich zu verringern.

Chronische Kopfschmerzen sollten immer schulmedizinisch abgeklärt werden, da sie unter Umständen auch als Begleiterkrankung anderer Erkrankungen auftreten könne.